Taverne zur alten Trocknerei
Taverne zur alten Trocknerei
Ruhe, Entspannung, authentisches Ambiente, traditionelle Kulinarik: Tritt ein in die Taverne zur alten Trocknerei. Erlebe hier, inmitten des historischen Bauernweilers in der wunderschönen Ferienregion Lenzerheide, Graubünden in seiner ehrlichsten Form. Geniesse traditionelle Schmorgerichte, zubereitet aus den besten regionalen Zutaten, modern interpretiert und im familiären Tavolata-Stil serviert. Hier treffen kulinarische Handwerkskunst und herzliche Gastfreundschaft aufeinander – perfekt für unvergessliche Momente im Kreis von Freunden und Familie. Gesellige Feste, intime Feiern, genussvolle Abende mit Kunden: Die Taverne ist der ideale Ort für entspanntes Zusammenkommen. Lass dich von der Geschichte der ältesten Fleischtrocknerei der Region verzaubern und tauche ein in eine Welt, in der Tradition und Genuss Hand in Hand gehen. Erlebe Graubünden von seiner besten Seite.
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Wir waren zu Weihnachten im Wirtshaus. Und alles war ausgezeichnet, das Essen, der Service, der warme Ort! Ein Muss in der Region!
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Wir wurden herzlich begrüsst und der Service war sehr aufmerksam. Die Speisekarte ist modern und traditionell, man kann sich fast nicht entscheiden. Probiert die Gerstensuppe!
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Das Essen war ausgezeichnet und die Bedienung war sehr nett, komme sehr gerne wieder
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Top Lage und nur das Beste aus der direkten Umgebung auf dem Teller.
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Das Stivetta ist eine schöne, gemütliche Location und eignet sich hervorragend für ein Kaffee zwischendurch oder ein einfaches, regionales Mittagessen. Die Capuns da Schmaruns sind sehr empfehlenswert… wir kommen gerne wieder!
Echt historisch im stettli
geht auf den weiler hinter stettli zurück.»
der Ursprung
Der Ursprung des Weilers «Hinter Stettli» geht auf das Ende des 18. Jahrhunderts zurück. Zu dieser Zeit ist das 1881 erbaute Gebäude als Fleischtrocknerei mit angebauter Räucherkammer im Einsatz. Engelhard Brügger ist der Erste, der eine Fleischtrocknerei in der Region betreibt.
In den Mauern hängt vor allem Wild- und Schweinefleisch, hier trocknet das sogenannten Bindenfleisch. «Bindenfleisch» ist der Oberbegriff für alle Trockenfleischsorten – der Name stammt von den Stoffbinden, mit denen die gepökelten Fleischstücke ummantelt und zur Trocknung aufgehängt werden. Die schnell verderblichen Innereien verarbeitet Brügger bei der Wurstherstellung, sie haben ihren festen Platz in den traditionellen Hausmetzgeten. Würste und das Bauchfleisch werden geräuchert, die hochwertigeren Fleischstücke gesalzen, gepökelt und luftgetrocknet.
Heute, über 140 Jahre später, ist das Gebäude das älteste noch erhaltene Trocknungshaus der Region – und Heimat unserer Taverne.
Bündnerfleisch
Trocknen ist ein uraltes und weltweit verbreitetes Konservierungsverfahren, das auf der simplen Logik beruht, dass der Wasserentzug beim leicht verderblichen Fleisch die Zersetzungsvorgänge verlangsamen. Bei der Herstellung von Bindenfleisch werden im 19. Jahrhundert je nach Region verschiedene Verfahren und Strategien entwickelt.
Eine Vorreiterrolle nimmt Engelhard Brügger im Hinter Stettli ein. Ursprünglich hatte er seine Methode nur auf Schweinefleisch angewendet, da er Rindfleisch für zu wertvoll hielt, um es zu trocknen. Als 1892 Reinhard Schmid von der Churer Metzgerei «Zur Traube» den Lohnauftrag gibt, diese Methode mit Rindfleisch anzuwenden, ändert sich das. Schnell spricht sich der vorzügliche Geschmack des im Hinter Stettli luftgetrockneten Fleischs herum und weitere Bestellungen gehen ein. Der Unternehmergeist Schmids wird 1913 bei der Bündner Industrie- und Gewerbeausstellung und 1914 an der Schweizer Landesausstellung in Bern mit Gold prämiert. Mit diesen Erfolgen beginnt der Siegeszug des heutigen Bündnerfleischs. Was früher ein Energiespender und nahrhafte Kost für die Bauern während der kalten Jahreszeit war, hat heute Feinkoststatus.
Tourismus als Schlüsselelement
Bei der Popularisierung des Bündnerfleisch spielte auch der Tourismus eine Schlüsselrolle. Dieser entwickelt sich bereits ab Mitte des 19. Jahrhunderts, als sich Churwalden als Molken- und Luftkurort etabliert. Die Reisenden verbringen einige Wochen in Churwalden, um sich zu akklimatisieren, bevor sie weiter nach St. Moritz reisen.
Ambiente in der Taverne
Lage und Anfahrt
Lage und Anfahrt
Direkt an der Skipiste (Talabfahrt Churwalden), Wanderwegen und Bike Trails der Ferienregion Lenzerheide auf dem Plateau zwischen Churwalden und Parpan.
Anreise mit öv:
Postautohaltestelle «Churwalden Rüti», via Trampelpfad rund 7 Gehminuten
anfahrt mit dem auto / motorrad:
Folge ab Chur (Ausfahrt 17 Chur-Süd) der Hauptstrasse nach Lenzerheide. Das stettli resort inklusive Parkplätzen befindet sich bergwärts fahrend nach der Ortsausfahrt Churwalden auf der rechten Seite.