Reportage: Bewusst regional im stettli

Das stettli in Churwalden bereichert die Vielfalt der Feriendestination Lenzerheide mit einem neuen Angebot. Die für Gruppen konzipierten Ferienwohnungen auf 4-Stern-Niveau in Kombination mit den Seminar- und Festräumlichkeiten mit hauseigener Gastronomie ist in der Region einmalig.

Das stettli ist ein einzigartiges Konzept aus Parahotellerie und Gastronomie mit Fest- und Seminarsälen und steht unmittelbar vor der Eröffnung. Am 17.
Dezember wird das stettli offiziell eröffnet. «Das Eröffnungsfest soll eine Art Degustation und Tag der offenen Tür sein und wir hoffen auf zahlreiche gwundrige Gäste», so Alessandro und Gabriela Pestalozzi, die Initianten hinter dem stettli. «Degustationen, Festwirtschaft, Kinderplausch und offene Türen zur Besichtigung bilden unser Rahmenprogramm. Jeder ist willkommen, mit uns auf die Eröffnung anzustossen, wir freuen uns auf zahlreiche Gäste.» Von der Idee, über die Umsetzung bis zur Eröffnung ist es aber ein langer Weg gewesen. «Die ursprüngliche Idee war es eigentlich, nur Ferienunterkünfte zu bauen», blickt Pestalozzi zurück.

«Wir haben ein privates Familienferienhaus in der Region,welches mein Vater vor über 30 Jahren erwarb. 2016 haben wir dann das historische Walser Haus aufwendig renoviert und zur Vermietung ausgeschrieben.Dass sich das Ferienhaus trotz 20 Betten vermieten lasse, zweifelten damals viele an, aber damit eröffnet unser Haus eine neue Möglichkeit, komfortabel mit der gesamten Familie oder mit mehreren Freunden unkomplizierte Ferien unter einem Dach zu verbringen.» Vom Angebot seien sie überzeugt gewesen und die Nachfrage nach dem Haus wuchs stetig weiter an. Als Unternehmer war für die beiden bald klar, dass sie die Idee von hochstehenden Unterkünften für Gruppenferien weiterverfolgen werden und suchten nach einem geeigneten Standort für weitere XL-Ferienunterkünfte. Als der Bauernbetrieb in Hinter Stettli zwischen Churwalden und Parpan seinen Betrieb einstellen musste und das Grundstück zum Verkauf stand, war für die beiden schnell klar, dass es sich um eine ideale Lage für ihr Konzept handelte, umgeben von Natur und direkt an der Skipiste. Pläne wurden geschmiedet und diskutiert und erste Entwürfe gezeichnet.

Es wurde der Wunsch an Pestalozzi herangetragen, den historischen Weiler mit der ältesten Fleischtrocknerei im Albulatal der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, zum Beispiel mit der Ergänzung durch ein Restaurant. Ein Wunsch, der auf offene Ohren stiess.

«Wen n wir ein Restaurant und zusätzlich noch Fest- und Seminarsäle anbieten, eröffnen wir für die lokale Bevölkerung ein attraktives Angebot und erweitern unser Gästesegment zusätzlich um Unternehmen und private Anlässe wie Hochzeiten und Jubiläen.» Eine ideale Ergänzung zum Tourismussegment und Voraussetzung für einen Ganzjahresbetrieb. Damit wurden die bisherigen Pläne erweitert und mit der Taverne zur alten Trocknerei, der «Stivetta» mit Bar und einem ganzen Veranstaltungshaus und drei Viersterne-XL-Wohneinheiten mitrealisiert. «

Die Sanierung und Erweiterung des stettli brachte viele Herausforderungen mit sich, da wir die historischen Gemäuer des Hinter Stettli erhalten wollten.» Dieses Vorhaben ist gelungen. Gastgeber des neuen stettli Resorts sind Davide und Sandra Pestalozzi. Ivo Sac übernimmt als gelernter Koch die Gastronomieleitung, Marina Crotta ist General Manager.

Bewusst regional, wenn immer möglich hoffrisch, ist das Gastronomiekonzept im stettli. Chefkoch Ivo wuchs unweit von Churwalden in einem Bauernbetrieb auf und weiss daher genau, worauf es bei den Zutaten ankommt. «Wir wollen eine traditionelle Küche mit hochwertigen Zutaten aus der Region anbieten. » Aufgeteilt ist die stettli-Gastronomie in das Restaurant «Taverne» und die Bergbeiz «Stivetta», welche beide unterschiedliche Konzepte verfolgen.
In der «Taverne» werden wöchentlich wechselnde Menüs nach dem eigenen Geschmack zusammengestellt und als «Tavolata» – in Schüsseln zum selber Schöpfen – serviert. In familiärer Atmosphäre sollen Gäste kulinarische Highlights aus traditionellen und neu interpretierten Gerichten in rustikalem Ambiente geniessen. Die «Stivetta» hingegen richtet sich mit ihrem Angebot primär an Wintersportler, Wanderer und Biker und mit dem integrierten Fonduestübli natürlich auch an alle Käseliebhaber. Man gelangt direkt von der Talabfahrt nach Churwalden ins stettli respektive in die «Stivetta», zu welcher noch eine Bar sowie eine grossen Aussenterrasse gehören.

Die «Stivetta»-Küche umfasst neben verschiedenen Bergkäsefondues auch regionale Spezialitäten und herzhafte Suppen. «Glücklicherweise hatte ich bereits ein grosses Netzwerk an Kontakten», so Ivo. Jedoch sei es schon eine Herausforderung gewesen, für alle Zutaten einen regionalen Lieferanten zu finden, der ihn qualitativ überzeugte. Nun freue er sich aber umso mehr auf die Eröffnung Die stettli resort AG eröffnet am 17. Dezember ab 11 Uhr feierlich das stettli in Churwalden. Die Eröffnungsfeier ist öffentlich und bietet mit Festwirtschaft, Degustationen, Besichtigung, Kinderplausch und Gewinnspielen ein abwechslungsreiches Programm für Gäste jeden Alters an.

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